Results for category "Modewelt"

The Green Way

Guter Modevorschlag – auch im Winter:

Brochu Walker, Linda Farrow Luxe, ginette_ny,
CC Skye, By Malene Birger, BE et D, Michael Kors
Deborah Lippmann und Giuseppe Zanotti lassen
herzlich grüßen…

love love love! those pumps are gorgeous x

 

Die Marke Carhartt

Hamilton Carhartt gründete im Jahre 1889 die heute etablierte Marke Carhartt in den USA. Ursprünglich produzierte und vertrieb das Unternehmen überwiegend robuste Arbeitskleidung, welche sich durch strapazierfähige Materialien und das typische Design der Marke auszeichnete. Zu Beginn wurden die Kleidungsstücke ausschließlich in Nordamerika produziert. In wenigen Jahren wurde das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller und Händler für Arbeitsbekleidung und es erweiterte nach und nach seine Produktionsstätten.

Erst 1995 erreichte Carhartt auch den europäischen Markt. Hier legte das Unternehmen großen Wert darauf, ein breites Bekleidungsspektrum anzubieten und beschränkte sich nicht auf Arbeitskleidung. Vor allem die jüngere Generation soll mit speziellen Kollektionen angesprochen werden. Seinem guten Ruf, strapazierfähige Kleidung herzustellen, ist Carhartt bis heute treu geblieben. So profitieren Skater, BMX-Fahrer und Anhänger der Hip-Hop Szene von den hochwertig gefertigten Kleidungsstücken. In Europa finden Interessierte in Trendläden Shirts, Baggy Jeans, Pullover, Skaterbekleidung und Hoodies von Carhartt. Neben den genannten Bekleidungsartikeln für den Sportbereich und die Hip-Hop Szene bietet Carharrt Europe speziell für den europäischen Markt eine reichhaltige Palette an modischen und zum Kleidungsstil passenden Accessoires an. Passende Wollmützen, Strumpfwaren oder Portemonnaies gehören ebenso zum Sortiment wie Gürtel oder Taschen.

Produziert werden heute die Waren der Firma Carhartt Europe in den Niederlanden sowie in einer Textilfabrik in Polen. Allein in Europa werden über 150 Mitarbeiter nur in der Produktion der Waren beschäftigt. Dort werden alle Produkte für den europäischen Markt gefertigt und anschließend in die entsprechenden Trendläden transportiert. Hier entstehen Textilien und Accessoires gleichermaßen. Carhartt ist es wichtig, auch nach außen hin ein gutes Image zu pflegen. Denn der Kunde erhält keine Waren mit dem Aufdruck „Made in China“. Der Schriftzug des Labels Carhartt ist auf allen Original Waren des Unternehmens zu finden.

Das Unternehmen engagiert sich in den letzten Jahren ebenfalls vermehrt im Bereich Sponsoring. Besonders im Bereich der elektronischen Musikszene ist Carhartt häufig zu finden und erhielt sogar im Jahre 2005 von einer renommierten Hörerzeitschrift die Auszeichnung zum beliebtesten Modelabel. Die Zeitschrift “Rugged” entstammt dem Unternehmen Carhartt Europe selber. Es erschien bis Ende des Jahres 2009 und wurde gezielt als englischsprachiges Magazin verlegt. Es handelte sich dabei um ein Instrument der eigenen Imagekampagne. Themen des Magazins waren überwiegend im Bereich der Mode, Musik und den zur Zielgruppe des Unternehmens gehörigen Sportarten angesiedelt. Auch Artikel über Computerspiele und Kunst konnten Leser hier finden.

In Europa werden Artikel des Labels ausschließlich über das Unternehmen “Work In Progress Textilhandels GmbH” vertrieben. Dieses hat seinen Sitz in Weil am Rhein.

Der umtriebige Grandseigneur der Modewelt

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Karl Lagerfeld, der bekannte Modedesigner und Stilikone wuchs in wohlbehüteten Verhältnissen auf. Sein Vater war der Kondensmilchhersteller (Kleemilch) Otto Lagerfeld aus Hamburg. Hier lebte Karl Lagerfeld bis 1953 – dann zog er mit seiner Mutter Elisabeth nach Paris. Seinen eigenen Angaben nach wurde er 1938 geboren – laut einem Auszug aus dem kirchlichen Taufregister sei er aber bereits 1933 auf die Welt gekommen. Warum er sich 5 Jahre jünger macht, ist wahrscheinlich seiner Eitelkeit zuzuschreiben. In Paris schloss er eine Privatschule und das Lycée Montaigne ab. Seine erste Anstellung fand er als Illustrator in der Modebranche. 1964 begann er ein Kunststudium, das er aber nach 3 Jahren wieder aufgab.

Karl Lagerfeld – Frankreich

Karl Lagerfeld ist Paris treu geblieben – außerdem besitzt er Wohnungen in Monte Carlo, Rom, New York und ein Haus an der Alster in Hamburg. Bis zu dessen Tod im Jahre 1989 lebte er zusammen mit seinem Partner Jacques de Bascher. Momentan ist er überwiegend Single.

Er ist ein ausgesprochener Workaholik. Er betreut im Jahr 12 Kollektionen vor allem für das Haus Chanel, Fendi und seine eigenen Marken Karl Lagerfeld und LAGERFELD. Darüber hinaus interessiert er sich seit 1987 für Photographie, was in der Fachwelt auf ein geteiltes Echo stösst.

Karl Lagerfeld – Modewelt

Sein Werdegang als Modeschöpfer begann bereits 1955 mit der Kreation eines Wollmantels. Daraufhin wurde er von Pierre Balmain engagiert. 1958 wechselte er zu Jean Patou, nebenbei arbeitete er freiberuflich für Mario Valentino und Krizia. Ab 1963 war er künstlerischer Direktor bei Chloé und entwickelte hier bis 1978 die Kollektionen. Anschließend war er selbständig tätig für verschiedene Unternehmen.

1983 begann die Zusammenarbeit mit dem Haus Chanel, die bis heute anhält und ihn weltberühmt gemacht hatte. Bereits seit 1965 berät der das Pelzunternehmen Fendi. Anhand dieses Werdegangs wird deutlich, dass Karl Lagerfeld zeit seines Lebens sehr fleißig war und er gilt heute als ein disziplinierter Workaholic. Von seinem Umfeld verlangt er bedingungslose Hingabe.

Sein Markenzeichen sind die schlohweißen Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden werden, die Sonnenbrille und häufig mit Nieten besetzte Lederhandschuhe, die an den Fingern abgeschnitten sind. Während der Modenschauen ist extra eine Person dafür angestellt, ihm eine Dose Cola light hinterherzutragen. Er achtet streng auf seine Linie, nachdem er seit 2000 innerhalb von nur 13 Monaten durch die 3D-Diät 42 kg an Gewicht verloren hatte.

Karl Lagerfeld – Werbespots

In letzter Zeit sieht man Karl Lagerfeld in zwei Werbespots im deutschen Fernsehen. Einmal für eine neue Golf-Serie und außerdem für den Privatsender Sky. Das ist äußerst ungewöhnlich für den Grandseigneur der Modewelt. Früher war er sich viel zu gut für so gewöhnliche Tätigkeiten. Was den Sinneswandel bewirkt hat, darüber kann nur spekuliert werden. Anscheinend hatten die Werbeagenturen sehr überzeugende Argumente. Ausgeschlossen kann aber werden, dass die Werbekampagne für Karl Lagerfeld einen finanziellen Anreiz hatte, es sei denn, das Honorar war exorbitant. Die Einzelheiten des jeweiligen Werbevertrags sind jedoch geheim. Der Modeschöpfer ist mit seinen sonstigen Tätigkeiten monetär abgesichert und das schon seit Jahren. Der Entdecker des Supermodells Claudia Schiffer ist jedenfalls eine gern gesehene Persönlichkeit und sein Testimonial kommt sehr glaubwürdig zum Publikum rüber. Die Werbespots sind auch sehr gut designed und König Karl erscheint in ihnen sehr authentisch.